Ein Passivhaus hat einen Jahresheizwärmebedarf von maximal 15 kWh/m² Wohnnutzfläche. Auf Grund der guten thermischen Eigenschaften ist daher ein konventionelles Heizsystem nicht mehr zwingend nötig. Das Gebäude wird rein durch die inneren Gewinne (Wärmeabgabe von Personen und Elektrogeräten) sowie der solaren Gewinne geheizt. Über eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung wird die Zuluft erwärmt, wodurch die Restwärmebedarf abgedeckt wird.

Wärmedämmstadards: U-Werte

Außenwände:                < 0,10 W/m²K

Fenster inkl. Rahmen:  < 0,80 W/m²K

Dächer:                        < 0,10 W/m²K

Keller:                           < 0,10 W/m²K

 
     


MATADOR
– Österreichs größtes Studentenwohnheim in Holzbauweise und 
                     Passivhausqualität.

Bauherr:                                              Salzburg Wohnbau, Salzburg
Generalplanung:                                  Ing. Gerhard Heiling, Wartmannstetten
Architektur und Passivhausplanung:    Arch. DI Heinrich Trimmel, Neunkirchen
Generalunternehmer:                          „ARGE Westerthaler, Lottermoser, Meiberger“
Architekt:                                             Mag. Arch. Werner Schmid, Bischofshofen
Holzbau und Fassade:                         Zimmerei - Holzbau Lottermoser, Pfarrwerfen

 

Holzbauspezifische Daten:
   ∙ vorgefertigte Wandelemente mit einer Länge von ca.12m und einer Höhe von ca. 2,8m
   ∙ FJI-Träger für die Wandelemente - 7.200 lfm
   ∙ Schalungsfassade als Rhomboidlamellen - 1.000 m2
   ∙ Zellulosefasern als Dämm-Material - ca. 300 m3
   ∙ Kreuzlagenholz-Elemente für Decken und Wände - ca. 780 m3

Zeit- und Humanressourcen (pro Block):
   ∙ Arbeitsvorbereitung - 1 Person im Umfang von 3 Wochen
   ∙ Vorfertigung - 6 Personen im Umfang von 3 Wochen
   ∙ Rohmontage innerhalb von 2 Wochen

 

 

 

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