Der denkmalgeschützte Österreichpavillon wurde mit einem Anbau in Holzriegelbauweise erweitert, der für die Biennale 2017 von der Künstlerin Brigitte Kowanz bespielt wird. Der Pavillon wurde vom Grazer Arch. Hermann Eisenköck (geboren in Salzburg) geplant. Werkplanung, Statik und Ausführung der Holzbauarbeiten erfolgte durch die Pfarrwerfner ( Land Salzburg) Holzbaufirma " Zimmerei-Holzbau Lottermoser" Durch unser Konzept, die Konstruktion händisch aufzustellen, konnten wir zuerst Arch. Eisenköck und in späterer Folge die Auftraggeberin Kommissärin Dr. Steinle überzeugen. In der Zeit zwischen Mitte Februar bis Mitte März 2017 wurde der Pavillon von den Mitarbeitern der Zimmerei- Holzbau Lottermoser komplett zugeschnitten, mit der CNC -Abbundmachine abgebunden und oberflächenbeschichtet.

Die Einzelteile, bestehend aus ca. 23 m³ Leimholz, 7 m³ Pfosten und ca. 1000 m² Fichten-3-Schichtplatten, wurden in Paketen zu ca. 1,5 to verpackt und mittels einem LKW-Sattelzug am 13.3.2017 nach Venedig gebracht. Am 13.3.2017 war das 7-köpfige Montageteam der Fa. Lottermoser um 7:00 Uhr vor Ort und hat bei der Verladung des Pavillon auf 2 Schiffe mitgeholfen. Die Verladung und der Transport zur Baustelle erfolgte in ca. 3 Stunden. Am gleichen Tag wurde mit dem Aufbau der vorgefertigten Teile begonnen. Das eingespielte Team der Fa. Lottermoser baute den Pavillon, mit Muskelkraft einem Gerüst und 2 kleinen manuellen Flaschenzügen, in den nächsten 5 Tagen komplett zusammen. Für die perfekte Arbeit, in einer extrem kurzen Montagezeit von einer Woche, wurden wir, von der Künstlerin Brigitte Kowanz, dem Künstler Erwin Wurm, sowie beim Empfang durch Kulturminister Drozda und bei der Eröffnung am 12.05.2017 mit ca. 3500 Personen, in den höchsten Tönen gelobt.

 

 

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